EVE & EVE

Datum: 10.11.2016

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Eve and Eve Figur von JUlia Hanz aus Augarten Porzellan

Zwei weibliche Figuren in sinnlicher Umarmung für Pink Ribbon

Zehn Statuen hat Julia Hanzl in enger Zusammenarbeit mit der Porzellanmanufaktur Augarten kreiert, modelliert und bemalt. Jedes der 23 cm hohen Figurenpaare ist ein Unikat. EVE & EVE stehen einander in sinnlicher Umarmung gegenüber und sind durch die unterschiedliche künstlerische Gestaltung und Bemalung der Umgebung sowie der Korsagen einmalig. So bilden u.a. der paradiesische Baum der Versuchung mit Apfel und Schlange oder das Meer mit emporblickendem Fisch den Rahmen für die Statue und geben ihr jeweils eine einzigartige Atmosphäre. Das erotische Figurenpaar bedient sich aber auch der zarten Dekore der Manufaktur. Die verspielte BIEDERMEIER GIRLANDE in Rosa oder modern interpretiert in Grau sowie die berühmte WIENER ROSE lassen EVE & EVE zu einem Stück AUGARTEN werden.

Mit Julia Hanzl führt die Porzellanmanufaktur Augarten eine 300 Jahre alte Tradition fort. „Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern lag seit jeher im Bestreben des Traditionsunternehmens“, so Mag. Thomas König, „in den einzigartigen Stücken von Julia Hanzl und der Kooperation mit Pink Ribbon zeigen sich die Stärken der Porzellanmanufaktur, denn durch das Zusammenwirken verschiedener Perspektiven und Kompetenzen entsteht ein neues kreatives Produkt, das im Zeichen der guten Sache steht.“

Der 1. Oktober, internationaler Tag des Brustkrebses, ist der Auftakt einer Reihe Veranstaltungen. Am 12. November werden die Vorsitzende der Pink Ribbon-Gesellschaft Österreich, Doris Kiefhaber, und „Look!“-Herausgeberin Uschi Pöttler-Fellner die Figur Nummer 1 – dekoriert mit der „Pink Ribbon“-Schleife – für den guten Zweck im Schloss Augarten versteigern. Ein Drittel des Verkaufserlöses der neun weiteren Unikate kommt ebenfalls der Brustkrebsforschung zugute und wird für die Soforthilfe für Brustkrebspatientinnen verwendet.

 

Julia Hanzl

Die Mödlinger Bildhauerin Julia Hanzl entdeckte früh ihre Affinität zur Kunst und zum Kunsthandwerk. Ihre Kunst ist skurril, phantastisch, grotesk mit immenser Symbolkraft. Als sie vor fünf Jahren an Krebs erkrankte, lernte sie, das Leben mehr zu lieben. Aus dieser Zeit entwickelte sich ihr ganz eigener Stil, mit den zwei immer wiederkehrenden Themen Tod und Erotik. Die Fertigkeiten zum Modellieren ihrer Keramik erwarb sich Julia Hanzl autodidaktisch und an der Universität für angewandte Kunst Wien.