WIENER HANDWERKSKUNST SEIT 300 JAHREN – DAS DREHEN

Datum: 23.10.2018

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Herzstück der Marke Augarten Porzellan ist die enge Verbundenheit mit der Wiener Handwerkskunst. Während sich die Manufaktur über die letzten 300 Jahre künstlerisch immer wieder neu erfunden hat, stand eine Sache niemals außer Frage: das kompromisslose Bekenntnis zu höchster Perfektion und Handwerkskunst.

Gerne nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die unterschiedlichen Stationen unserer Manufaktur. Hinter jedem Stück Augarten Porzellan stehen unzählige Arbeitsschritte. Bis das jeweilige Stück die Manufaktur verlässt, vergehen durchschnittlich drei Monate. Bei komplizierten Einzelstücken kann sich die Dauer jedoch noch deutlich verlängern.

Bei vielen Geschirr- und Ziergegenstände ist der Arbeitsschritt des Drehen Fixbestandteil.

Das Drehen

Alle runden, offenen Geschirr- und Ziergegenstände werden in der Dreherei gefertigt. Mit Hilfe von Rotation werden Flachteile in Form gebracht. Teller, Untertassen, Schüsseln, Schalen, etc. werden über Gipsformen gedreht, welche die innere Form bestimmen. Die äußere Form wird mit der Drehschablone erzielt. Nach einer Trocknungszeit von einigen Stunden reißt die Porzellanmasse exakt an der durch die Form bestimmten Kante, bzw. dem Tellerrand.

Hohlteile und Figuren hingegen werden gegossen. Im nächsten Beitrag erfahren Sie mehr über den Arbeitsschritt des Gießens.