Das Porzellandesign Ena Rottenbergs besticht seit 1930 durch seine zeitlose Eleganz

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Die Designerin war Mitglied in der berühmten Wiener Werkstätte

(Oravicza 1893-1952 Wien) studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule u. a. bei Anton Hanek und Michael Powolny, dem Pionier der österreichischen Keramik im Anschluss an ihr Studium war sie für die Wiener Werkstätte tätig. 1930 entwarf sie für die Wiener Porzellanmanufaktur das Service ENA und ORIENT. Die weich geschwungenen Linien kombinierte sie mit zwei verschiedenen Knäufen. In der Version ENA  erhielt das Porzellan einen zurückhaltenden, glatten Knopf. Die Variante ORIENT zieren Exotenköpfe, deren feine Züge Menschen aus Indien, Malaysien, China und Afrika zeigen. Sie symbolisieren die Länder, aus denen Kaffee und Tee nach Europa importiert wurden und auch heute noch werden.

Die klassische Form ORIENT wird im Dekor AURELIA und SELINA durch Gold- und Platinauflage modern interpretiert.

Die Kombination des klassischen Chinoiserie-Dekors „Dubsky“ geht mit den weich geschwungenen Linien der Form ENA eine spannende Verbindung ein. Der goldene Kreis erinnert an die aufgehende Sonne im Fernen Osten; fernöstliches Flair vermittelt auch das Dekor.
Mit historischen Details der indianischen Blume, entnommen aus einem der ersten Dekore der Wiener Manufaktur, einer Auftragsarbeit des Grafen Dubsky, ist dieses Service wie geschaffen für einen zeremoniellen privaten Moment.